| |
|
|
 |
|
| Das Golddorf am Niederrhein |
![]() |
Hünxe, 1092 erstmals erwähnt, liegt im unteren Lippetal am Niederrhein und gehört großenteils zum Naturpark Hohe Mark. Urstromtal und eiszeitliche Stauchmoränen haben die Landschaft zu beiden Seiten der unteren Lippe geformt: Wald, Heide, Wiesen und Felder bestimmen ihr Bild. Sieben Naturschutzgebiete sind Reservate seltener Pflanzen und Tiere. Zweimal errang die Gemeinde bisher eine Goldmedaille beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Die Anwesenheit der Römer vor 2.000 Jahren beweisen außer Kleinfunden die wieder zusammengesetzten Teile eines Bronzegefäßes (sog. "Campanischer Eimer", Rhein. Landesmuseum, Bonn), das vermutlich für Wein verwendet wurde. Die 900jährige Geschichte Hünxes dokumentiert historische Bauwerke wie das Wasserschloss Gartrop (14. Jh.) und der Rittersitz Haus Schwarzenstein (14. Jh.) im Ortsteil Drevenack; dort sind auch Gedenksteine des 9./10. Jh. in der Kirche erhalten sowie ein romanischer Turm (13. Jh.). In Hünxe steht eine romanisch-gotische Kirche aus dem 13. Jh. Sehenswert sind auch das Heimatmuseum und das alte Treidelschifferdorf Krudenburg mit Resten der Burg und schönem Ortskern. Im Otto-Pankok-Museum im Haus Esselt (Ortsteil Drevenack) sind Werke des Malers und Bildhauers ausgestellt. Neben Golf-, Tennis- und Sportplätzen, Sportflugplatz, Hallenbad und Kegelbahnen bieten sich für aktive Urlauber u.a. Kanufahrten auf der Lippe und dem Wesel-Datteln-Kanal an sowie Surfen auf dem Tenderingssee. Auf insgesamt 250 km Radwegenetz sind 10 Radrundtouren, 20 bis 42 km lang, ausgeschildert. Eine Gaststätte vermietet Fahrräder. | | |
|
|
|
|
|
|